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Grundlage für die Ausweisung der Natura 2000-Gebiete
- Phare-Projekt zur Vorbereitung des Netzes Natura 2000
- Literatur – manchmal mit alten Daten
- Daten von Wissenschaftlern, Experten, NGOs
- Nationales Biodiversitäts-Monitoring-System – neue Daten, aber nicht von allen Anhang II-Arten und nicht aus dem ganzen Land
- Daten und praktische Erfahrungen von Kollegen der Nationalparks
Vogelschutz-Richtlinie
| Anzahl der Arten nach Anhang I (EU-weit) |
195 |
| Anzahl der Arten nach Anhang I in Ungarn |
78 |
| Zugvögel |
13 |
| Ungarische Vorschläge |
4 |
| Akzeptiert |
3 |
Akzeptierte ungarische Vorschläge: Rotfußfalke (Falco vespertinus), Sakerfalke (Falco cherrug), Seeregenpfeifer (Charadrius alexandrinus)
Flora-Fauna-Habitat-(FFH)Richtlinie
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Lebensraumtyp
Anh. I |
Pflanzenarten
Anh. II
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Tierarten
Anh. II
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| Anzahl von FFH-Schutzgütern in Ungarn |
46 |
36 |
105 |
| Prioritäre LRT oder Arten |
18 |
8 |
10 |
| Ungarische Vorschläge |
8 |
23 |
47 |
| Akzeptiert |
6 |
16 |
39 |
Akzeptierte ungarische Vorschläge:
z. B. 91M0 Pannonisch-balkanische Zerreichen- und Traubeneichenwälder, *6190 Lückiges pannonisches Grasland, *91N0 Pannonisches Binnensanddünen-Gebüsch (Junipero - Populetum albae)
Dolomit-Lein (Linum dolomiticum), Tornaer Lotwurz (Onosma tornensis), Banater Pfingstrose (Paeonia officinalis ssp. banatica)
Breitstirnige Plumpschrecke (Isophya costata), Ungarischer Laufkäfer (Carabus hungaricus), Europäischer Hundsfisch (Umbra krameri), Ungarische Wiesenotter (Vipera ursinii ssp. rakosiensis) usw.
Erhaltungszustand der Lebensraumtypen und Arten nach Anhang I, II, IV und V der FFH-Richtlinie
Umfassende Bewertung nach dem FFH-Bericht (Artikel 17)
Statistischer Überblick
Durch ungarisches Naturschutzgesetz geschützte Gebiete: 10,33 %
Natura 2000-Gebiete:
• 55 Vogelschutzgebiete → 1.35 Millionen ha
• 467 FFH-Gebiete → 1.39 Millionen ha
Überschneidung: 41%
Gesamtfläche der Natura 2000-Gebiete:
1,96 Millionen ha ~ 21 % der Gesamtfläche Ungarns
Bewertung des Netzes Natura 2000 durch die Europäischen Kommission
Im Oktober 2004: Meldung des ungarischen Netzes Natura 2000
Im September 2005: Pannonisches Biogeographisches Seminar
Ergebnisse des Seminares:
- die ungarische Meldung ist im Allgemeinen ausreichend
- Nachmeldung ist notwendig (IN MOD):
- 7 LRT: z.B. Pannonische Salzsteppen und Salzsümpfe, Euro-Sibirische Eichen-Steppenwälder
- 19 Arten: z.B. Große Hufeisennase (Rhinolophus ferrumequinum), Kleefarn (Marsilea quadrifolia), Frauenschuh (Cypripedium calceolus)
- Absprache mit dem Verteidigungsministerium
- In einigen Fällen: Datenkorrektur, wissenschaftliche Überprüfung
Aufgaben im Zusammenhang mit den Natura 2000-Gebieten
- Nachmeldung
- Nationale Umsetzung: SCI → SAC
- Bewirtschaftungspläne für einige Gebiete
- Förderung
- Monitoring, Forschung, Berichte
- Öffentlichkeitsarbeit
Die gesetzliche Lage des Netzes Natura 2000
- Änderung des Naturschutzgesetzes Nr. LIII. von 1996 (Inkrafttreten 2004)
- Verordnung des Ministeriums für Umweltschutz und Wasserwesen 13/2001. (V.9.) über geschützte, streng geschützte Pflanzen- und Tierarten, streng geschützte Höhlen, und Pflanzen- und Tierarten von gemeinschaftlichem Interesse (Modifizierung 2005)
- Regierungsverordnung 275/2004. (X. 8.) über Natura 2000-Gebiete
- Verordnung des Ministeriums für Umweltschutz und Wasserwesen 45/2006. (XII.8.) über die Grundstücksnummern von Natura 2000-Gebieten
- Regierungsverordnung 269/2007. (X.18.) über die Landnutzungsregeln auf Natura 2000-Grünlandgebieten
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